Was ist eine Wurzelkanalbehandlung?

 

Karies und Parodontitis stellen eine Infektion mit Bakterien dar, die  immer tiefer in den Zahn hineinwandern, bis sie schließlich den Nerven erreichen.

Ebenso können sich Bakterien aus einer tiefen Zahnfleischtasche

entlang der Wurzel bis zu ihrer Spitze vorarbeiten und den

Zahnnerv "von unten" infizieren.

 

Ist die körpereigene Abwehr des Patienten gut, kann eine chronische Infektion oder das Absterben des Nervs vom Patienten lange unbemerkt bleiben.

Solch eine schlummernde Entzündung stellt allerdings ein Störfeld innerhalb des Organismus dar, was sich auch fernab vom

Gebiss in ganz unspezifischen Symptomen äußern kann: chronische Nebenhöhlenentzündungen, Kopfweh, Verspannungen, Wundheilungsstörungen, Beschwerden in anderen Organen etc..

 

Bei einer akuten Entzündung schwillt das Gewebe an und es

entsteht ein hoher Druck, da der harte Zahn der Schwellung

nicht nachgeben kann.

Dies verursacht starke Schmerzen, die i. d. R. erst nachlassen,

wenn der Zahnarzt eine Öffnung schafft, indem er den Zahn von

oben aufbohrt.

Passiert das nicht, sucht sich die Entzündung ihren Weg nach

unten durch Knochen und Weichgewebe - es kommt zur

"dicken Backe".

Wie kann ich den Zahn erhalten?

 

Der Zahnarzt reinigt die infizierten Wurzelkanäle mit

verschiedenen Instrumenten und bringt schmerzstillende und desinfizierende Medikamente ein.

Erst wenn der Zahn ruhig bleibt und keine Beschwerden mehr macht,

können die Kanäle verschlossen und der Zahn mit einer Füllung oder

Krone wieder restauriert werden.

Nach etwa einem halben Jahr wird ein Röntgenbild angefertig, um den Heilungsverlauf zusätzlich zu kontrollieren.

 

Zum Aufbereiten ("Saubermachen") der Kanäle gibt es zum einen konventionelle Handfeilen, welche nach jedem Patienten sterilisiert

und wieder benutzt werden (siehe oberes Bild).

Zum anderen verwenden wir in unserer Praxis grundsätzlich zur

sogenannten maschinellen Aufbereitung das erst seit Kurzem

auf dem Markt erhältliche Reciproc von VDW.

 

reciproc

Vorteile von Reciproc gegenüber der herkömmlichen Technik:


- Der Patient erhält eine nagelneue Feile, welche nur bei ihm benutzt wird.  Diese wurde also noch nie vorher stark mechanisch beansprucht (beim Aufbereiten  der  Kanäle von den Patienten zuvor), was das Frakturrisiko erniedrigt.

 

 

- Die Verwendung steriler Einmalinstrumente bedeutet auch    mehr Sicherheit  für Patient und  Personal (laut einer Studie weisen selbst ordnungsgemäß  sterilisierte Handfeilen noch Restverschmutzungen vom vorherigen Patienten auf).

 

- Die besondere Form der Feilen ermöglicht eine passgenaue Wurzelkanalfüllung  mit geringer Gefahr des Überstopfens von Material über die Wurzelspitze hinaus.

 

- Aufgrund der integrierten elektrischen Längenmessung sind       weniger Röntgenbilder erfolderlich, um die genaue

  Länge der Kanäle zu berechnen.

 

-Die Behandlung verläuft vollkommen schmerzfrei und im Vergleich zur herkömmlichen Technik sehr schnell und zuverlässig.

 

- tieferes Eindringen von Spülflüssigkeit und    medikamentösen Einlagen.

 

- weniger Medikamentenwechsel notwendig,

 

- Weil meist nur eine einzige Feile gebraucht wird, verkürzt

   sich die Dauer der Behandlung.


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