Wie entsteht Parodontitis?

 

Im Mund finden sich ähnlich wie im Darm mehrere hundert verschiedene Bakterienarten, die meisten davon völlig harmlos. Einige jedoch können massive Entzündungen auslösen und

den Halteapparat der Zähne innerhalb kürzester Zeit völlig zerstören.

Dies ist aber nur möglich, wenn ihnen optimale Bedingungen geboten werden, um sich stärker als normal zu vermehren.

 

Hauptursache für eine gesteigerte Bakterienvermehrung ist

die unzureichende Mundhygiene (Beläge und Zahnstein).

Bereits nach 2 Tagen ohne Zähneputzen sind am Zahnfleisch erste Entzündungszeichen zu entdecken, da sich der Körper gegen die Bakterieninvasion zu wehren versucht.

 

Werden die Beläge nicht entfernt, bilden sich mit der Zeit

immer tiefer werdende Zahnfleischtaschen aus.

Dort können sich die Bakterien ungestört vermehren, da sie weder für Zahnbürste noch Mundspüllösung erreichbar sind.

 

Gelangen die Bakterien entlang des Zahns letztlich bis an die Wurzelspitze, infizieren sie auch den Zahnnerv, weswegen

dann zusätzlich zur Parodontitis-Therapie noch eine Wurzelkanalbehandlung gemacht werden muss.


Weitere Einflussfaktoren:


-undichte Kronen und Füllungen,

- schief stehende Zähne und "Pseudotaschen" bei      Schleimhautwucherungen oder unvollständig durchgebrochenen Weißheitszähnen   

- Rauchen und Alkohol

- Systemerkankungen wie Diabetes mellitus, Leukämie, HIV

- Hormonelle Einflüsse bei Schwangerschaft, "Pille", Pubertät

- Medikamente

- Emotionaler Stress

 

Was kann ich dagegen tun und wie kann ich vorbeugen?


Eigene Mundhygiene & professionelle Zahnreinigung



Eine gute Mundhygiene ist der entscheidende Faktor um die Mundhöhle entzündungsfrei zu halten.

Von Bedeutung hierbei ist die regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung (PZR),bei der auch alle schwer zugänglichen Stellen gesäubert und poliert werden.

 

Dabei werden auch an allen Zähnen die Taschentiefen gemessen. Dies erlaubt Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen und weiteres Voranschreiten zu verhindern.

Ebenso ist eine röntgenologische Überwachung parodontal vorgeschädigter Patienten angebracht, wo der Knochenverlauf mit älteren Aufnahmen verglichen wird.

 

Das Ausmessen der Taschen ist besonders wichtig, um aggressive Formen der Parodontitis aufzuspüren.

Diese zeichnen sich durch massive Zerstörung des Zahnhalteapparates innerhalb kurzer Zeit an nur einzelnen Stellen aus.

Von außen sieht man dem Zahnfleisch nichts an,es blutet

oder schmerzt nicht und kann leicht bei der normalen

Kontrolle übersehen werden.

 

Spezielle Parodontalbehandlung


Hat sich bereits eine chronische Entzündung mit tiefen Taschen etabliert, muss dort gezielt sauber gemacht werden, d. h. nicht nur oberflächlich auf den Zähnen sondern auch unter dem Zahnfleisch.

Ab einer bestimmten Taschentiefe erfolgt eine sogenannte Parodontalbehandlung, der aber stets eine normale Zahnreinigung vorangeht.

Diese Therapie wird von unserem speziell geschultem Zahnärzteteam durchgeführt.

 

 

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